Unsere Hunde


Paddy Paddington

*17.11.2018 (geschätzt)

Bei uns eingezogen am 29.03.2024
(Pflegestelle in Deutschland ab Feb. 2024, kommt aus Rumänien)

Paddy ist uns bei der Suche nach einem Zweithund, eher zufällig aufgefallen. Es sollte ein Rüde sein und jemand, der von der "Geschwindigkeit" nicht so viel schneller als Ayda ist.
Nachdem ich Kontakt mit der Pflegestelle aufgenommen hatte und wir einige Fotos und Videos von Paddy bekommen haben, war klar, dass wir ihn kennenlernen wollen.

Ayda hat ihn - trotz für sie langer und stressiger Autofahrt- recht nett begrüßt und das erste Treffen verlief sehr angenehm.
Am Tag darauf haben wir Paddy wieder getroffen und durften ihn bereits mit nach Hause nehmen.

Nach anfänglicher Skepsis und sich verkriechen in den ersten Tagen, ist Paddy recht schnell aufgetaut.
Man merkt ihm nicht an, dass er mindestens 2,5 Jahre in einem der größten Tierheime in Rumänien, mit viel zu vielen Hunden in sehr kleinen Zwingern gesessen hat.

Paddy ist ein Charmeur und weiß, wie man seine Leute dazu erzieht ordentlich zu sein, denn er findet alles essbare, sogar auch etwas höher als er selbst ist.

Körperlich ist er nicht so gut aufgestellt und so fallen unsere Spaziergänge (so man diese noch so nennen kann) nun noch langsamer aus.
Im Wald und beim laufen durch hohes Gras oder auch am Strand, da kann Paddy allerdings richtig aufdrehen!
Er ist neuen Situationen und Dingen gegenüber manchmal etwas skeptisch, doch meist siegt seine Neugier und mit seinem Menschen an der Seite, kann man einiges bewältigen.

Anfangs bei Futterbelohnungen und bei der Fellpflege noch recht aufgedreht und nervös, legt sich dies immer mehr und er hat bereits Ende Juni seinen 1. Praxisworkshop mit Bravour absolviert.

Wir sind froh das du bei uns gelandet bist, du lustiger Pimpf!




Ayda Mae

*15.09.2015 (geschätzt)

Bei uns eingezogen am 30.01.2021
(Pflegestelle in Deutschland ab Nov. 2020), kommt aus Rumänien)

Beim ersten Telefonat mit der Pflegefrau, bei der sich Ayda Mae nicht weit von uns befand, stellte sich heraus, das Ayda sehr zurückhaltend sei und sich nicht anleinen lässt. Sie schien keinen Kontakt zu Menschen zu wollen und ließ das Streicheln dort eher über sich ergehen zu lassen, als es zu genießen.

Wir wollten sie kennen lernen um uns ein eigenes Bild zu machen und tatsächlich hatte es die Pflegefrau kurz zuvor geschafft, ihr das Geschirr überzustreifen und sie erstmals mit nach draußen zu nehmen. Bei unserem ersten Treffen war Ayda sehr mißtrauisch, versteckte sich, ließ sich keinesfalls anfassen und drehte sich an der Leine wie ein Wirbelwind, wenn etwas Zug darauf kam.

Vor Autos bzw. Heckklappen hatte sie große Angst und versuchte zu fliehen. Wir brauchten noch ein weiteres Treffen, bei dem sie dann sogar ein Stück mit mir an der Leine ging, aber ohne auch nur ein einiges Mal Kontakt zu mir aufzunehmen.
Als wir sie dann beim dritten Treffen anschließend mitgenommen haben, war es diesmal ein wahres Drama: Ayda hatte unerträgliche Angst im Auto, zuhause angekommen hat sie sich einfach ein Hundebett ausgesucht und ist erstmal nicht mehr aufgestanden.

Als ehemalige Straßenhündin war es für sie wohl in Ordnung, mehr neben als mit den Menschen zu leben. Es brauchte viel Geduld und Übungen, ihr das Geschirr anziehen erträglicher zu machen, die Autofahrten ohne Weinen überstehen zu können und Streicheleinheiten auch mal genießen zu können. Bei Hundebegegnungen kann sie schon mal zur Salzsäule erstarren und Radfahrer waren ihr anfangs auch sehr suspekt.

Ayda Mae ist und wird auch weiterhin eine skeptische Hündin bleiben, denn sie hat anscheinend einige schlechte Erlebnisse zu verarbeiten und das Misstrauen in, vor allem fremde, Menschen sitzt tief.

Nach ein paar Monaten öffnete sie sich uns gegenüber immer mehr und der Alltag funktioniert manchmal schon fast "normal". Spazieren gehen ist nicht ihr Hobby, sie scheint froh zu sein, ein eigenes Dach über den Kopf zu haben, indem es regelmäßig etwas zu futtern gibt. 

Manchmal wächst sie aber auch über sich hinaus und zeigt Koboldartige Wälzattacken und z.B. auch, das sie von jetzt auf gleich plötzlich einen Futterbeutel apportieren kann!
Wir sind uns sicher, da wird sich noch so einiges entwickeln, denn alles was Ayda Mae benötigt, ist Zeit.

Zeit um sich alles in Ruhe anzusehen um dann das nötige Vertrauen in uns Menschen und in gewisse Situationen entwickeln zu können.

Wir begleiten dich sehr gerne auf diesem Weg, Ayda-Line!



  • Ayda Mae 2
  • Ayda Mae.kleinFormat



Grisu

*01.12.2010  † 28.02.2023
Bei uns eingezogen am 10.07.2011,
übernommen von der Pflegestelle in Deutschland, kommt von Ibiza

Grisu ist als Junghund bei einer Pflegestelle gelandet, bei der ich ab und an Hilfestellung in Verhaltensfragen gegeben habe. Bei einem meiner Besuche, wurde ich auf Grisu aufmerksam gemacht, denn wir waren seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Hund.

Aber wir hatten da ja eigentlich unser typisches Beutschema und so kam er doch so gar nicht für uns ihn Frage. Grisu ließ nicht locker, mir sein tolles Spielzeug zu präsentieren und so ließ ich mich erweichen, ihn mal einen Tag "auf Probe" zu uns zu nehmen.

Shani fand in sofort ganz in Ordnung und Grisu bewegte sich überall bei uns so, als sei er schon oft bei uns gewesen. Wir haben dann nicht mehr wirklich lange überlegt und ihn ein paar Tage später zu uns geholt.

Für Shani und Grisu war es eine gute Entscheidung: Sie haben miteinander gespielt und Shani konnte Grisu ihre größten jagdlichen Hobbys zeigen, die er mit Freude übernommen hat!
Für uns war es eher weniger eine Freude, denn "eigentlich" rechnet man bei einem portugiesischen Wasserhund nicht mit einem so großen jagdlichen Interesse. Aber wer eine gute Lehrerin hat...

Aufgrund seiner (vom Tierschutz) bereits durchgeführten (Früh-) Kastration, entwickelte Grisu die ein oder andere Baustelle, nicht zuletzt auch gesundheitlich, was aber im großen und ganzen immerhin nicht zu großen Operationen führte.

(Mit nun 11,5 Jahren ist er bzgl. Herz- und Schilddrüsenmedikation gut eingestellt und kann sich manchmal sogar "erwachsen" benehmen.)

Grisu ist ein absoluter Charmeur, der jeden um seine lockigen Pfoten wickelt. Er ist eine absolute Bereicherung und sorgt mit seiner Frohnatur und seinen manchmal komischen Ideen, für viele Lacher.

Bleib verrückt wie du bist und weiter so, Grisuzze!

Viel zu früh mussten wir unseren Grisu nun gehen lassen. Du wirst so schmerzlich vermisst...
DANKE, dass wir Du unser Leben so bereichert hast!


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  • Grisu 1



Shani

*01.02.2006 (geschätzt) † 24.06.2020
Bei uns eingezogen am 08.03.2009, kam aus Ungarn

Shani war wohl dass, was man einen "Wildfang" nennt.
Sie kam direkt aus Ungarn aus der Tötungsstation und wir hatten vorher keine Gelegenheit sie kennen zu lernen, sondern ich habe sie direkt vom Transport aus, mit nach Hause genommen.

Sie kam mit einer frischen Kastrationsnaht und etwas verstört durch die lange Fahrt mit vielen andern Hunden im Wagen, bei uns an. Da wir bei ihr überhaupt nicht wussten, was uns erwartet, also ob wir zueinander "passen", haben wir Shani zunächst als Pflegehund mit Bleibeoption aufgenommen.
Bei dieser "Option" blieb es für meinen Mann nicht lange und auch ich bin nach wenigen Wochen ihrem Charme erlegen.

Aber kaum das wir uns für sie entschieden hatten, zeigte Shani was sie bereit war zu tun, um ihr neues Reich zu verteidigen!
Es blieb zu wenig Zeit für sie mit Buddy zusammen, in der er ihr noch hätte zeigen können, wie das Leben hier so läuft und wie man souveräner an Dinge heran geht.

Und zugegebenermaßen war ich nach zwei Verlusten und Shanis absoluter Schnelligkeit und Reaktivität in jeglicher Hinsicht, recht überfordert.
Ein Umdenken musste stattfinden. Andere Wege mussten eingeschlagen, ein Stück gegangen und teils wieder zurück gegangen werden.
Aber irgendwann haben wir "unseren Weg" gefunden und Shani hat es -vor allem mir- mit ihrer kuscheligen Art (Zuhause!), dann einfacher gemacht. Es war allerdings ein recht langer Weg.

Mit Shani hatten wir eine lange, intensive und abenteuerliche Zeit. Gesundeitlich hatte sie etwas mehr Glück als unsere beiden Ridgebacks, aber leider erkrankte auch sie an Krebs und mit ca. 14,5 Jahren mussten wir sie gehen lassen.
DANKE für alles, Krötchen!


  • Shani 1
  • Shani 2



Buddy

*05.12.1996  † 12.06.2009
Bei uns eingezogen am 12.10.2003.

Buddy fand seinen Weg ebenfalls über RR in Not zu uns und musste sein Zuhause verlassen, weil man ihm aufgrund einer Erkrankung des jüngsten Kindes nicht mehr genug Zeit widmen konnte.
Er hatte es also recht gut, aber die langen Zeiten des alleine bleibens hatten ihre Spuren hinterlassen.
Ein großes und tiefes Leckekzem am Vorderlauf, zeugte davon, wie schwer es ihm fiel Zeit ohne seine Menschen zu verbringen.

Wir haben uns mit Buddys Frauchen zum kennenlernen auf einem neutralen Gelände getroffen, um zu sehen, was Cora von ihm hält. Denn "eigentlich" war Cora nicht so sehr an anderen Hunden interessiert und "eigentlich" wollte mein Mann keinen zweiten Hund.

Als Buddy damals aus dem Auto sprang, seine Leine selbst ins Maul nahm und damit locker und freundlich auf mich zugetrabt kam, war es direkt um mich geschehen: Buddy ist das, was man einen Seelenhund nennt.
Und Cora? Sie war begeistert, forderte ihn zum spielen auf, schnüffelte viel mit und an ihm und er durfte sogar direkt zur Probe mit in "ihr" Auto.
Wir fuhren nach dem Treffen erst einmal nach Hause um uns zu beraten, aber bereits auf dem Rückweg war klar: Buddy soll bei uns einziehen!

Noch am selben Abend bin ich direkt wieder losgefahren um ihn abzuholen. Es war ein tränenreicher Abschied und sein Frauchen sorgte sich, das er bestimmt nicht mit wollte und viel weinen würde.
Aber auch hier: Autotür auf, Buddy sprang rein und gab nicht einen Ton von sich!

Zuhause angekommen hatte sich Coras Euphorie allerdings gänzlich gewandelt: Sie fand es überhaupt nicht gut, einen fremden Hund in ihrem Garten und dann noch im Haus zu haben.
Buddy war nett und zurückhaltend, aber das änderte sich recht schnell, vor allem in Bezug auf Futter war er alles andere als ein Gentleman. Es gab so einige "aufregende" Situationen zwischen den beiden.

Dann zog Cora sich täglich mehr und mehr zurück, Buddy war manchmal ruppig zu ihr und ich war schon etwas verzweifelt, denn ich hatte den Eindruck eine absolut falsche Entscheidung getroffen zu haben.
Aber die Zeit und einige Managementmaßnahmen halfen uns über die schwierige Anfangszeit hinweg und so wurde es mit beiden doch noch sehr entspannt und harmonisch.

Auch Buddy hatte gesundheitlich nicht gerade die besten Dinge gepachtet. Nur 5 Monate nach Coras Tod, mussten wir auch ihn gehen lassen...
DANKE für alles, Buddy Bär!


  • Buddy 2
  • Buddy 1



Cora

*17.06.1998 † 07.01.2009
Bei uns eingezogen am 05.05.2002.

Cora wurde von ihren Besitzern abgegeben, weil sie mit ihrer zurückhaltenden Art nicht zurecht kamen. Jegliche Form der Erziehung, fand in erster Linie mit Zwang und Druck statt und Cora quittierte dies damit, dass sie immer öfter bei der Nachbarin und deren Hündin Zuflucht suchte. Also wurde auch das Weglaufen bestraft, was dazu führte, das Cora sich immer mehr von ihren Besitzern zurück zog.

Als wir auf der Suche nach "unserem Hund" waren und wir über RR in Not auf Cora aufmerksam gemacht wurden, waren wir zunächst skeptisch, ob das mit uns passen würde. Also sind wir ca. 4,5 Stunden zu ihrem Zuhause gefahren und haben uns ein Wochenende Zeit genommen um uns kennen zu lernen.

Ich war weiterhin skeptisch, für meinen Mann war aber schnell klar "Die muss da weg!"
Auch die Besitzer stellten nur wenige Fragen dazu, wie wir uns den Alltag mit Cora vorstellen würden.
Und so war es kaum verwunderlich, das Cora -kaum das die Autotür geöffnet war- in unser Auto sprang und ängstlich zitternd mit uns den Weg in ihr neues Zuhause angetreten ist.

Wir haben viel mit- und voneinander lernen dürfen. Das Vertrauen das sie uns mehr und mehr entgegen brachte, entschädigte für so einiges.
Ihr Mißtrauen in Bezug auf manch früher erlebte Situation, äußerte sich schnell darin, das sie "nach vorne ging".
Aber egal wo ich damals nachfragte oder wo wir uns kundig machten, immer wurde uns die alte Leier der Rangordnung erzählt und dass das Jagen nur "abzutrainieren" sei, wenn man harte Strafen einsetzt.

Nein, das war nichts für uns. Und so ebnete Cora den Weg für all das angeeignete Wissen durch viele Fort- und Weiterbildungen, damit wir einen Weg auf Augenhöhe, zum besseren Verständnis gehen konnten.
Auf diesem Weg haben wir viele wunderbare Menschen mit ihren Hunden kennen gelernt und es haben sich Freundschaften fürs Leben gebildet.

Ich möchte keine Sekunde dieses Verlaufes mit Cora missen, denn es war eine Freude ihr bei ihrer Entwicklung, hin zu einer unbeschwerten Ridgeback Lady, zuzusehen.

Leider hatte Cora gesundheitlich nicht so viel Glück und wir mussten sie nach einem zweiten Kreuzbandriss inmitten einer Krebserkrankung, im Juni 2009 schweren Herzens gehen lassen.

Zu wenig Zeit für diese autarke wunderbare Hündin, aber eine lehrreiche und emotional intensive Zeit, die wir mit ihr verbringen durften.
DANKE Cora Maus!


  • Cora 1
  • Cora 2




Pflegehunde


Lorenz

Dexter


LORENZ fand zufällig den Weg zu uns (2007), denn er wurde einfach bei einer Tierärztin abgegeben, die ihn einschläfern sollte, weil er einen Besucher gebissen hatte.
Die Tierärztin verweigerte dies, konnte ihn aber selbst nicht behalten und so haben wir ihn, nach kurzem kennen lernen mit Cora und Buddy, zu uns genommen.
Lorenz zeigte sich bei uns in Hinsicht auf Besuch unauffällig, sofern man bestimmte Regeln einhielt und ihn nicht bedrohte. Im großen und ganzen lief es zunächst recht gut, aber schnell ging Lorenz dazu über, bestimmte Dinge zu seinen Ressourcen zu erklären. Im Prinzip nicht wirklich schlimm und auch gut trainierbar, aber er nutzte Buddy´s Gutmütigkeit bis aufs letzte aus, was damit endete, das die beiden Jungs sich eine Auseinandersetzung lieferten, bei der Lorenz mehr "Glück als Verstand" hatte, bzw. Buddy sich vielleicht doch darüber im Klaren war,  das es Größentechnisch einen erheblichen Unterschied gab.
Da sich kurz zuvor Leute bei uns gemeldet hatten, die einen Pflegehund bei sich aufnehmen wollte, um zu schauen ob ein Zweithund das richtige für sie sei, haben wir nach zuvoriger Prüfung entschieden, Lorenz dort hin zu bringen, um dann ein neues Zuhause für ihn zu suchen, was er dann nach einigen Monaten -ohne Zwischenfälle zwischen der dortigen Hündin und ihm -  dann auch gefunden hat.

DEXTER kam zu uns (2011), weil jemand eine Pflegestelle für den jungen Hund suchte, um ihn überhaupt erst einmal aus Griechenland ausfliegen lassen zu können. Können wir ja mal schauen, haben wir gedacht und so holten wir den kleinen Kerl direkt am Düsseldorfer Flughafen mit seiner Box ab. Das erste Treffen zwischen Shani und ihm verlief nicht so sympathisch, aber bereits am nächsten Tag zeigte Dexter wie frech Welpen sein können und Shani musste sich so einiges gefallen lassen.
Zwischen Dexter und uns wollte es allerdings nicht so richtig "funken" und die Tierschutzorganisation bot leider keine wirkliche Unterstützung an, sondern machte Zeitdruck. Daraufhin wurde Dexter zu einer anderen Pflegestelle gebracht, bei der er dann auch sein endgültiges Zuhause gefunden hat. Auch wenn es nicht gefunkt hat, so fiel auch dieser Abschied schwer und wir haben beschlossen, dass wir nicht als reine Pflegestelle geeignet sind und haben keine weiteren Pflegehunde mehr aufgenommen.

 
 
 
 
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